Leserbriefe, Medienkritik & politische Analysen seit 2025

Kategorie: Michael Clasen (Seite 4 von 4)

Leserbrief zur NOZ vom Freitag, 28.02.2025

Guten Tag NOZ Team,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zur NOZ vom Freitag, 28.02.2025, zum Meinungsartikel von Michael Clasen auf der Seite 1 zukommen lassen.

Das Michael Clasen hier die kleine Anfrage der CDU zur Finanzierung von (ihr vermutlich unliebsamen) Institutionen bejubelt, die in der gleichen Art bereits die AfD in 2022 aus Zwecken der Einschüchterung gegen ebensolchen demokratieschützenden Organisationen betrieben hat, lässt nach der politischen Ausrichtung und Neutralität der NOZ selbst fragen.

Das der Inhalt der Anfrage sogar Demokratieforschern zu weit geht, spricht für den Versuch der Union, hier wieder mal auf der Feldern der AfD zu ernten. Längst hat sich auch wissenschaftlich bewiesen, dass diese Versuche nur das Original stärken. Der Union egal. Billiger Populismus lässt sich eben leichter transportieren.

Dass die Anfrage eben auch nichts mehr ist, zeigt die Tatsache, dass dort Organisationen wie Greenpeace und Correctiv genannt werden, bei denen längst klar ist und vorher schon war, dass sie selbstfinanziert, bspw. durch Spenden finanziert sind. Warum stehen sie also auf der Liste? 

Dass die Union sich hier überdies auch noch auf eine Veröffentlichung der WELT bezieht, die wiederum beim rechten Hetzerportal NIUS abgeschrieben hat, zeigt die völlige Ernsthaftigkeit der Anfrage – es geht nur um polternden Populismus gegenüber vermeintlichen Feinden, denen man gegenüber in ehrlicher Diskussion nicht bestehen kann, lautes Mimimi seitens der Union. Unwürdig für eine Partei, die wahrscheinlich bald einen Kanzler stellt.

Mit freundlichen Grüßen

Leserbrief zur NOZ vom 20.02.2025

Hallo NOZ,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zur NOZ vom Donnerstag, 20.02.2025 zum Meinungsartikel von Michael Clasen auf Seite 1 zukommen lassen.

Waren wir die Verbreitung unerträglicher russischer Propagandanarrative in der NOZ bereits von Burkhard Ewert gewohnt (ich verweise in diesem Zusammenhang gerne nochmal auf die Recherche der taz https://taz.de/Chefredakteur-auf-Abwegen/!6038979/), wundert es nun fast nicht mehr, dass auch Michael Clasen die Botschaften und Erzählungen aus dem Kreml übernimmt, Trumps aktuelle Lügen spiegelt und die Schuld am fehlenden Frieden der brutalste überfallenen Ukraine in die Schuhe schieben möchte.

Diese eingeschränkte und kurzsichtige Einschätzung sehe ich zum Glück gerade nicht bei den von ihm genannten Politikern, die sich eben nicht vom Kreml einlullen lassen.

Michael Clasen sollte sich nochmals in die Situation versetzen, wenn jemand sich ungefragt in sein Wohnzimmer einnistet und seine Nachbarn dann zu ihm sagen, er solle gefälligst Ruhe bewahre, dieser ewige Streit wäre so störend, nun müsse er aber mit der Situation auch mal Leben lernen.

Das geht dann allerdings nur solange gut, bis der Wohnzimmerbesetzer sich auch die Garage oder das Klo des Nachbarn selbst vornimmt. 

Wer das Recht des Stärkeren als Grundlage der Weltpolitik akzeptiert, hat die Kontrolle über sein Leben bereits verloren. 

Mit freundlichen Grüßen 

Leserbrief zur NOZ vom Dienstag, 18.02.2025

Hallo NOZ,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zum Kommentar/Meinung von Michael Clasen auf der Seite 1 zukommen lassen und bitte um Berücksichtigung.

Michael Clasen stellt in seiner Meinung eine entscheidende, schon fast entlarvende Frage – wie hoch der Preis für die Freiheit der Ukraine sein soll. 

Seine Antwort, die Krim sei sowieso verloren, aber was legt die Ukraine noch drauf. Herr Clasen sollte sich vielleicht einmal die Frage stellen, wie er reagieren würde, wenn jemand sich ungefragt in seinem Wohnzimmer einnistet und nicht mehr ausziehen will. Bekommt derjenige dann noch einen Teil der Küche hinzu, damit Ruhe und Frieden im Clasenschen Haushalt herrscht?

Es ist positiv, an das Gute im Menschen zu glauben, aber wie soll man Personen wie Putin, der gnadenlos Kritiker aus Fenstern schmeissen lässt oder vergiftet, der afghanische Terroristen bezahlt, der die gesamte EU mit seinen hybriden Attacken destabilisiert und vom russischen Großreich träumt, der einen Tag vor seinem gewaltsamen, kriegerischen Einmarsch in die Ukraine dieses leugnet, jemals vertrauen können?

Wenn Herr Putin Frieden möchte, könnte er sofort einen Rückzug einläuten, die Ukraine würde ihm sicherlich keine Bomben hinterherwerfen.

Apropos Taurus, wieso werden nur die Grünen als Befürworter des Taurus und somit als vermeintliche Kriegstreiber dargestellt? Die CDU wünscht sich die Lieferung dieser Waffen genauso stark und fordert dies schon längere Zeit. Warum bleibt dies unerwähnt?

Mit freundlichen Grüßen 

Leserbrief zur NOZ vom Freitag, 14.02.2025

Hallo NOZ Team,

hiermit möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zur NOZ vom Freitag, 14.02.2025 zu zwei Themen zukommen lassen.

1.

Seite 1, Meinung Michael Clasen 

Clasen poltert in seiner Meinung auf Seite 1 zur schrecklichen Tat in München am 13.02.2025 in einer Art und Weise los, wie man es sonst nur von AfD und Konsorten gewohnt ist. Noch längst liegen nicht alle Fakten auf dem Tisch, da wird schon mal präventiv gegen Asylbewerber gehetzt und eine besinnungslose Politik herbeigeredet. 

Das sich die NOZ so ein Niveau gönnt, lässt einen gerade in diese in aufgewühlten Zeiten sprachlos zurück. Wo ist die ruhige und sachliche Berichterstattung, journalistische Sorgfaltspflicht ist nicht zu erkennen.

Zudem kein Wort über oder an die Opfer, sondern nur plumpes Getöse pro einer rechtsgerichteten Regierung, die dann schon Aufräumen würde. Die nicht nur rechtlich fragwürdigen Ideen der CDU und CSU sollen der Heilsbringer sein, aber hätten auch in diesem Fall (wie die aktuellen Erkenntnisse zeigen) überhaupt keine Wirkung gehabt. Populismus pur.

2. Leserbrief Seite 2, Gabriele Mehring 

Frau Mehring empfehle ich in dem Zusammenhang den Begriff Braess-Paradoxon zu googlen. 

Braess’ ursprüngliche Arbeit zeigt eine paradoxe Situation, in der der Bau einer zusätzlichen Straße (also eine Kapazitätserhöhung) dazu führt, dass sich bei gleichbleibendem Verkehrsaufkommen die Fahrtdauer für alle Autofahrer erhöht (d. h. die Kapazität des Netzes reduziert wird). 

Studien aus den USA belegen zusätzlich, dass mehr Fahrbahnen keinerlei Entlastung schaffen, da sich durch das mehr an Angebot noch mehr Teilnehmer in ihre Fahrzeuge schwingen und diese schnell wieder verstopfen. 

Lohnend sind Investitionen daher in öffentliche Verkehrsmittelinfrastruktur, bei der von vielen Personen weniger Fahrzeuge genutzt werden können und so vorhandene Straßen entlastet werden. Eben für bspw. den von Frau Mehring angesprochenen Güterverkehr.

Mit freundlichen Grüßen 

Timm Reichl 

Delmenhorster Weg 5 

49088 Osnabrück 

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