Aktion NOZkritisch formiert sich. 70 Bürger:innen protestieren gegen Qualitätsverlust und Rechtsdrift der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Am 24. Februar 2026 trafen sich 70 Menschen in Osnabrück, um gegen die sinkende journalistische Qualität und politische Rechtsdrift der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) zu protestieren.
Die Kritik: Der überregionale Mantelteil der NOZ, der über 30 Regionalzeitungen beliefert, ist zunehmend faktenschwach, übernimmt unkritisch rechtslastige Inhalte (z. B. aus der NZZ) und vernachlässigt fundierte Berichterstattung zugunsten von Klicks.
Der hervorragend ausführliche und lesenswerte Artikel auf dem Blog von Robert Koop beschreibt die Hintergründe, die Dynamik der Initiative und die Brisanz dieser Entwicklung. Die Aktion NOZkritisch (ANK) will sichtbarer werden, mit professionellem Webauftritt, Social-Media-Präsenz und einer Vereinsstruktur. Ein wichtiger Beitrag, der zeigt, Medienkritik ist kein Lamento, sondern notwendige Demokratiearbeit.
Nächstes Treffen: 19. Mai 2026, Lagerhalle Osnabrück
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