Lucas Wiegelmann verteidigt Steinmeiers Warnung vor der AfD, tut das aber mit rethorischer Volte, nämlich indem er die Gefahr selbst zur Ansichtssache erklärt. Weiterlesen »
Vermutet, aber schon verurteilt. Wie die NOZ einen offenen Ermittlungsfall zur politischen Kampfansage macht.
Bahnsabotage bei Leverkusen. Die Polizei ermittelt noch, ob das Bekennerschreiben echt ist. Die NOZ lässt trotzdem NRW-Innenminister Reul schon von „Chaoten“ sprechen, die „Politik durch Gewalt ersetzen“ wollen. Konjunktiv im Text, Urteil in der Überschrift. Weiterlesen »
Tobias Schmidt (NOZ) lobt die Gesundheitsreform und verrät im selben Satz, worum es wirklich geht: „Arbeitskosten“. Von 40 Mrd geplanten Einsparungen blieben 16, Pharma und Kliniken kamen glimpflich davon. Zahlen tun die Versicherten. Weiterlesen »
Ein Homestory-Format von Daniel Benedict in der NOZ macht aus Provokation Stil, und aus einem Wutbürger einen sympathischen Paradiesvogel. Warum das journalistisch ein Problem ist. Weiterlesen »
Erst verteidigt Philipp Ebert die Kritiker einer Medienaufsicht, dann liefert eine dpa-Übernahme das Porträt zum unkritischen Star. Was in beiden Texten fehlt, ist derselbe Satz. Weiterlesen »