Seit über einem Jahr veröffentlicht die NOZ keinen Leserbrief von mir. Erwähnt werde ich nur noch in den Live-Formaten, und auch dort nur, wie es in die Zusammenfassung passt. Zwei Fälle im Vergleich. Weiterlesen »
Zwei Tage, zwei Kolumnen (Ewert vs. Neubauer), ein Widerspruch: Wie die NOZ sich ihr Gegengewicht besorgt
Am 5. November fertigt NOZ-Chefredakteur Burkhard Ewert die Gen-Z-Proteste ab, „Meine Güte. So schlecht, wie ihr glaubt, habt ihr es nicht.“ Am 7. November druckt dieselbe Zeitung Luisa Neubauer und titelt: „Die Wut der jungen Generation ist berechtigt.“ Zwei Kolumnen, 48 Stunden Abstand, ein offener Widerspruch, den niemand benennt. Diesseits der Faktenlage halten Neubauers Zahlen einer Prüfung stand. Das Problem ist nicht ihr Text, es ist die Inszenierung von Ausgewogenheit, bei der die eine Position zum Haus gehört und die andere nur geliehen ist. Weiterlesen »
Eine NZZ-Reportage verspricht in der Überschrift mehr Atomkraft, als der Text selbst und die US-Energiedaten hergeben. Weiterlesen »
Ewert streitet nicht mit den Forderungen der Gen Z – er bestreitet ihr Recht, welche zu stellen. Ein Faktencheck seiner Kolumne: beschlossene statt „eventueller“ Wehrpflicht, reale Kriegsgefahr nach Kalter-Krieg-Manier, und ein Sozialsystem mit frischer Nullrunde. Weiterlesen »
„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“: Ebert baut den Rechtfertigungsrahmen für Dobrindts Milieu-These
Die Festgenommenen in Frankfurt waren mehrheitlich deutsche Staatsbürger, sagt Poseck selbst. Die NOZ macht daraus mit Eberts Kommentar trotzdem eine „Milieu“-Debatte und schiebt die Schuld am Rechtspopulismus denen zu, die vor Rassismus warnen. Weiterlesen »