Leserbriefe, Medienkritik & politische Analysen seit 2025

Autor: Timm Reichl (Seite 59 von 60)

Leserbrief zur NOZ vom Dienstag, 04.03.2025

Hallo NOZ Team,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zur NOZ vom Dienstag, 04.03.2025, zur Meinung von Michael Clasen auf der Seite 3 zukommen lassen.

Michael Clasen übersieht, dass der einfachste und schnellste Weg zu Frieden der sofortige Stopp der Bombardierung der Ukraine durch Russland und gleichzeitiger Rückzug von  Putins Truppen wäre. 

Stattdessen empfiehlt er im Wortlaut der Narrative aus dem Kreml, die zwischenzeitlich auch von der Trump Administration bedient werden, die Aufgabe der eigenen Gebiete der Ukraine und so letztendlich die Unterwerfung unter ein durch Putin diktatorisch geführtes Regime. 

Das man Autokraten wie Putin dadurch erst Recht ermutigt, seinen Eroberungswillen weiter fortzuführen, und so ganz Europa in große Gefahr zu bringen, kann nicht der Wille einer freien Welt sein. 

Dementsprechend ist es richtig, dass sich die europäischen Staaten einig sind in der weiter zu führenden Unterstützung der Ukraine, mit allen Mitteln die zur Verfügung stehen, und in Deutschland hoffentlich zeitnah in Vereinbarung über Parteigrenzen bereitgestellt werden.

Für eine freie Ukraine und für ein freies Europa, dass seinen eigenen und starken Platz in der neuen Weltaufteilung finden wird, wenn wir uns nicht durch Einflussnahme aus dem Kreml und Washington aufreiben lassen. Dieser Aufruf gilt im speziellen auch für die Medien, die besonders in dieser Phase Zuversicht und Wahrheit verbreiten müssen, anstatt sich den zerstörerischen Narrativen und Lügen der Aggressoren aus Russland oder einem Erpresser wie Trump zu bedienen.

Leserbrief zur NOZ vom Freitag, 28.02.2025

Guten Tag NOZ Team,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zur NOZ vom Freitag, 28.02.2025, zum Meinungsartikel von Michael Clasen auf der Seite 1 zukommen lassen.

Das Michael Clasen hier die kleine Anfrage der CDU zur Finanzierung von (ihr vermutlich unliebsamen) Institutionen bejubelt, die in der gleichen Art bereits die AfD in 2022 aus Zwecken der Einschüchterung gegen ebensolchen demokratieschützenden Organisationen betrieben hat, lässt nach der politischen Ausrichtung und Neutralität der NOZ selbst fragen.

Das der Inhalt der Anfrage sogar Demokratieforschern zu weit geht, spricht für den Versuch der Union, hier wieder mal auf der Feldern der AfD zu ernten. Längst hat sich auch wissenschaftlich bewiesen, dass diese Versuche nur das Original stärken. Der Union egal. Billiger Populismus lässt sich eben leichter transportieren.

Dass die Anfrage eben auch nichts mehr ist, zeigt die Tatsache, dass dort Organisationen wie Greenpeace und Correctiv genannt werden, bei denen längst klar ist und vorher schon war, dass sie selbstfinanziert, bspw. durch Spenden finanziert sind. Warum stehen sie also auf der Liste? 

Dass die Union sich hier überdies auch noch auf eine Veröffentlichung der WELT bezieht, die wiederum beim rechten Hetzerportal NIUS abgeschrieben hat, zeigt die völlige Ernsthaftigkeit der Anfrage – es geht nur um polternden Populismus gegenüber vermeintlichen Feinden, denen man gegenüber in ehrlicher Diskussion nicht bestehen kann, lautes Mimimi seitens der Union. Unwürdig für eine Partei, die wahrscheinlich bald einen Kanzler stellt.

Mit freundlichen Grüßen

Leserbrief zur NOZ vom Montag, 24.02.2025

NOZblog
Timm Reichl <timm.reichl@gmail.com>Mo., 24. Feb., 07:25
an leserbriefe, b.ewert, Bcc: Bärbel-Mutti, Bcc: KatjaNOZblog

Hallo NOZ Team,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zur NOZ vom Montag, 24.02.2025, zur Meinung von Burkhard Ewert auf Seite 1 zukommen lassen.

Burkhard Ewert sollte sich erinnern, dass auch die NSDAP auf demokratischen Wege an die Macht gekommen ist. Insofern ist seine Verharmlosung der AfD, die eine in Teilen gesichert rechtsextreme Partei ist und eindeutig Faschisten in ihren Reihen beherbergt, akzeptiert und hofiert, ein unsägliche Geschichtsvergessenheit.

Eventuell hat ihn aber auch die mit der AfD gemeinsame Nähe zum Kreml verblinden lassen. 

So zeugt auch sein Wunsch an Merz, mehr Musk und Milei wagen zu wollen, von einer gewissen Leidenschaft für autokratische Vorgänge. Was derzeit in den USA vor sich geht, kann kein Modell für ein friedliches Zusammenleben sein. Das Recht des Stärkeren führt zwangsläufig zur Unterdrückung vieler (auch unliebsamer Presse), besonders der Schwachen, die eigentlich auf Schutz angewiesen sind. Kein lebenswertes Modell für eine vielfältige Gesellschaft, die ein friedliches Zusammenleben ausmacht. 

Die größte Sorge der Deutschen sind übrigens gestiegene Lebenshaltungskosten, ob die CDU mit ihren unfinanzierbaren Plänen die Lösung sein kann, bleibt abzuwarten. Das das Thema Migration auch nicht einfach zu bearbeiten ist, hat Merz bereits bei seiner krachend gescheiterten Abstimmung im Bundestag gelernt. Am stärksten gestiegen sind Ängste vor politischem Extremismus, verständlich, sieht man die Zahlen tödlicher Angriffe mit rechtsextremen Hintergrund. 

Die neue Regierung steht also nach innen und außen vor größten Herausforderungen.

Mit freundlichen Grüßen 

Leserbrief zur NOZ vom 20.02.2025

Hallo NOZ,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zur NOZ vom Donnerstag, 20.02.2025 zum Meinungsartikel von Michael Clasen auf Seite 1 zukommen lassen.

Waren wir die Verbreitung unerträglicher russischer Propagandanarrative in der NOZ bereits von Burkhard Ewert gewohnt (ich verweise in diesem Zusammenhang gerne nochmal auf die Recherche der taz https://taz.de/Chefredakteur-auf-Abwegen/!6038979/), wundert es nun fast nicht mehr, dass auch Michael Clasen die Botschaften und Erzählungen aus dem Kreml übernimmt, Trumps aktuelle Lügen spiegelt und die Schuld am fehlenden Frieden der brutalste überfallenen Ukraine in die Schuhe schieben möchte.

Diese eingeschränkte und kurzsichtige Einschätzung sehe ich zum Glück gerade nicht bei den von ihm genannten Politikern, die sich eben nicht vom Kreml einlullen lassen.

Michael Clasen sollte sich nochmals in die Situation versetzen, wenn jemand sich ungefragt in sein Wohnzimmer einnistet und seine Nachbarn dann zu ihm sagen, er solle gefälligst Ruhe bewahre, dieser ewige Streit wäre so störend, nun müsse er aber mit der Situation auch mal Leben lernen.

Das geht dann allerdings nur solange gut, bis der Wohnzimmerbesetzer sich auch die Garage oder das Klo des Nachbarn selbst vornimmt. 

Wer das Recht des Stärkeren als Grundlage der Weltpolitik akzeptiert, hat die Kontrolle über sein Leben bereits verloren. 

Mit freundlichen Grüßen 

Leserbrief zur NOZ vom Dienstag, 18.02.2025

Hallo NOZ,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen meinen Leserbrief zum Kommentar/Meinung von Michael Clasen auf der Seite 1 zukommen lassen und bitte um Berücksichtigung.

Michael Clasen stellt in seiner Meinung eine entscheidende, schon fast entlarvende Frage – wie hoch der Preis für die Freiheit der Ukraine sein soll. 

Seine Antwort, die Krim sei sowieso verloren, aber was legt die Ukraine noch drauf. Herr Clasen sollte sich vielleicht einmal die Frage stellen, wie er reagieren würde, wenn jemand sich ungefragt in seinem Wohnzimmer einnistet und nicht mehr ausziehen will. Bekommt derjenige dann noch einen Teil der Küche hinzu, damit Ruhe und Frieden im Clasenschen Haushalt herrscht?

Es ist positiv, an das Gute im Menschen zu glauben, aber wie soll man Personen wie Putin, der gnadenlos Kritiker aus Fenstern schmeissen lässt oder vergiftet, der afghanische Terroristen bezahlt, der die gesamte EU mit seinen hybriden Attacken destabilisiert und vom russischen Großreich träumt, der einen Tag vor seinem gewaltsamen, kriegerischen Einmarsch in die Ukraine dieses leugnet, jemals vertrauen können?

Wenn Herr Putin Frieden möchte, könnte er sofort einen Rückzug einläuten, die Ukraine würde ihm sicherlich keine Bomben hinterherwerfen.

Apropos Taurus, wieso werden nur die Grünen als Befürworter des Taurus und somit als vermeintliche Kriegstreiber dargestellt? Die CDU wünscht sich die Lieferung dieser Waffen genauso stark und fordert dies schon längere Zeit. Warum bleibt dies unerwähnt?

Mit freundlichen Grüßen 

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