Leserbriefe, Medienkritik & politische Analysen

Der Song von Danger Dan „Keine Angst“, viele Lesarten, nur eine bei der NOZ

Ebert nennt Danger Dans „Keine Angst“ ein Manifest der Selbstgerechtigkeit und den ZDF-Rückzieher „Ehrenrettung“. Dass die eigenen „Anstalt“-Macher das „mutlos“ nannten und der Song auch als Mut-Mach-Lied gelesen wird, fehlt komplett.

Hallo NOZ, hallo Herr Ebert,

Ihr Kommentar zu Danger Dans Song „Keine Angst“ wirkt auf den ersten Blick wie eine klare moralische Einordnung. Bei genauerem Lesen zeigt sich aber vor allem eines, nämlich wie selektiv diese Einordnung ausfällt.

Sie zitieren die schärfste Textpassage des Songs isoliert und leiten daraus einen pauschalen Gewaltaufruf ab. Was fehlt, ist der Rest des Liedes. Weite Teile beschreiben niedrigschwelliges Engagement wie gemeinsames Reden, kleine Solidaritätspartys, das Ansprechen rassistischer Sprüche auf Familienfeiern. Andere Medien haben genau diese Ebene des Songs herausgearbeitet und den Song vor allem als Ermutigung gegen die eigene Ohnmacht gelesen. Diese Lesart erwähnen Sie mit keinem Wort.

Auffällig ist auch Ihre Formulierung, der Rückzieher des ZDF sei „ein Stück Ehrenrettung“. Die Redaktion von „Die Anstalt“ selbst nannte die Entscheidung des Senders „mutlos“ und distanzierte sich öffentlich davon. Dass ausgerechnet diese interne Kritik am eigenen Sender in Ihrem Text nicht vorkommt, wirkt bei einem Kommentar zur Pressefreiheit und journalistischen Verantwortung nicht ganz vollständig.

Ein Kommentar darf pointiert sein. Er sollte aber kenntlich machen, dass es zu diesem Song mehrere ernstzunehmende Lesarten gibt, und nicht nur die eigene als selbstverständlich voraussetzen.

Mit freundlichen Grüßen

NOZblog

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13 Kommentare

  1. Sabine Driehaus

    Zusätzlich möchte ich auf Beiträge des „Spiegels“ (Interview mit Danger Dan selbst zu dem Vorfall und seinem Songtext) und der „Zeit“ (differenzierte Analyse des Songtextes) hinweisen.
    Was bei Herrn Ebert ebenfalls fehlt, ist das Vorgehen des ZDF-Intendanten: Die Musiker wurden kurz vor der Aufzeichnung der „Anstalt“ ausgeladen, trotzdem dem ZDF das gesamte Material schon lange vorlag und auch die Rechtsprüfung unbeanstandet durchlaufen hatte. Selbst Journalistenverbände kritisieren dieses Vorgehen – die Entscheidungen hätten die Redaktionen zu treffen.
    Kritikwürdig ist m.E. bei dem Songtext lediglich ein Absatz über die linksextremen Gewalttäter:innen; der geht mir zu weit. Das hätte man aber – wie der „Zeit“-Bericht aufzeigt – auch anders lösen können als den gesamten Beitrag kurzfristig zu canceln.
    Mir fehlt bei der ganzen Diskussion um den Inhalt des Songs, dass alles, was hier als verwerflich bezeichnet wird, von der rechtsextremen Seite seit langem praktiziert wird: Es gibt bereits Dörfer, in denen Journalist:innen auf der Straße bedroht, Migrant:innen verprügelt, Schüler:innen und Lehrer:innen drangsaliert und denunziert, links-grün-orientierte Aktivist:innen und Politiker:innen, Sozialarbeiter:innen und Flüchtlingshelfer:innen angegriffen werden. Die Neonazis, zu denen die AfD sehr wohl Kontakte hat, haben paramilitärische Strukturen und Schlägertrupps aufgebaut. Die AfD selbst ist Organisationen wie ICE in den USA gegenüber, die reihenweise Menschen erschießen, die ihnen nicht in den Kram passen, aufgeschlossen. Der Verfassungsschutz war lange Zeit auf dem rechten Auge völlig blind, und auch in Polizei und Bundeswehr gibt es nachweislich rechtsextreme Strömungen (keine Pauschalverurteilung, aber mehr als Einzelfälle). Wie man an den jüngeren Sabotageaktionen sieht, wird ganz schnell mit dem Finger auf „Links“ gezeigt, nur aufgrund von fragwürdigen „Bekennerschreiben“ hin.
    In diesem Zusammenhang scheint der Songtext vielleicht doch in einem anderen Licht. Wenn man sich darüber aufregt, sollte man auch die rechtsextremen Strukturen viel stärker kritisieren und thematisieren.
    Wenn ich richtig informiert bin, war das auch die Absicht des „Anstalt“- Teams.

    • Timm Reichl

      Hallo Sabine, danke für Ihren Kommentar.

  2. Norbert D.

    Ich habe den Kommentar von Herrn Ebert in der Print-Ausgabe gelesen, eingescannt und mit dem RND Artikel daneben verglichen.
    Es ist ein legitimer Meinungsbeitrag zu einem Künstler, der ganz bewusst provoziert und die
    Grenzen der Meinungsfreiheit auslotet. Genauso wie es Leute wie Dieter Nuhr auf der anderen Seite des Spektrums machen. Die Inhaltsanalyse von Herrn König vom RND ist ähnlich wie bei Herrn Ebert. Beide kommen zu dem Ergebnis: Die PR Aktion
    ist gelungen:

    „Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen. AufYoutube sammelte „Keine
    Angst“ innerhalb eines halbenTages mehr als 130.000 Aufrufe
    und belegt Platz eins der„Trendcharts für Musik“. Auch sein Lied über die Kunstfreiheit
    ging nach dem Eklat viral und hat inzwischen 17 Millionen Aufrufe.“

    Die Überschriften beim RND sind alledrings anders: „Zensur bei die „Die Anstalt “ ?
    „Wegen vermeintlichem Aufruf zu Gewalt: ZDF verhindert Auftritt von Igor Levit und Danger Dan“ Oder online: “ Streit um Kunstfreiheit „“Ist eh klar, was zu tun ist“: Die Zeilen, die Danger Dan zum ZDF Politikum machen.

    Gekauft hatte ich mir die NOZ eigentlich nur wegen des Textes zu VW Osnabrück auf der Titelseite. Ich wollte mal sehen, ob ich da andere oder zusätzliche Informationen als von Frau Kallmeyer in den letzten Tagen bekomme. Das ist nicht der Fall. Der erste Text dazu war schon vor 4 Tagen morgens um 6 in meinem Mailpostfach. Später kam noch eine schöne Reportage über die Geschichte des Standorts Osnabrück anlässlich des Jubiläums.
    Für diese und andere niedersächsische Themen braucht man die NOZ nicht mehr in Osnabrück.Die Seite Nordwest ist eine Katastrophe heute. Ebenso der Wirtschaftsteil mit eingekauftem Text von der Braunschweiger Zeitung. Die Wochenendbeilage völlig uninteressant.
    Und auf den 4 Seiten für Osnabrück steht auch nicht viel Interessantes heute. Gut es ist Ferienzeit in NDS. In Bielefeld haben die Ferien gerade begonnen. Da ist wesentlich mehr Relevantes zu lesen bis hin zu einem Zwischenzeugnis für die neue Ratsmehrheit als Kommentar.
    Viel Platz verschwendet die NOZ mit dem großen Druckbild und unangemessen großen
    Fotos z.B. auch auf der Seite mit dem Ebert Text. Und vor allem nervt schon der Titel mit dem Meinungsaufmacher von Herrn Ewert ganz oben . 3,90 € für so eine dünne Samstagsausgabe
    gebe ich nicht noch mal aus.

  3. Christoph Schnare

    Dass die Redaktion der NOZ den Agitpop-Song von Danger-Dan in dieser Weise kommentieren würde, war ja zu erwarten. Die Möglichkeit, den linken Protest gegen den Vormarsch der Demokratieverächter von der AFD als „Aufruf zur Gewalt gegen Andersdenkende“ zu framen, ist einfach zu verführerisch für Leute, die uns die AfD als legitime Protestpartei gegen den politischen Kurs der derzeitigen Bundesregierung schmackhaft machen wollen.
    Dazu passt, dass der als kabarettistische Nummer verklausulierte Aufruf zur Gewalt gegen Merkel und Merz durch den rechten Agitator Uwe Steimle („an die Wand stellen“ und „wo ist Stauffenberg, wenn man ihn braucht?“) bei einer AfD-Veranstaltung in dieser Woche in Dessau von der Redaktion der NOZ weder berichtet noch kommentiert wurde. Die NOZ ist also wieder einmal auf dem rechten Auge blind und ihre feierliche Selbstverpflichtung zu „überparteilicher Berichterstattung“ ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde!

    • Timm Reichl

      Hallo Christoph, vielen Dank für deinen Kommentar.
      Es war voraussehbar, dass die NOZ ihre rechtskonservativen Schreiberlinge auf das Thema Danger Dan loslässt. Wie du sagst, es ist einfach zu verlockend für die Redaktion, hier gegen demokratischen Widerstand zu poltern.
      Zu Steimle hat die NOZ am 16.07. eine kurze dpa-Meldung veröffentlicht, die keinerlei Einordnug erhält und mit Chrupallas Versuch einer Entskandalisierung im Gespräch mit der Junge Freiheit endet. Also typisch NOZ, rechte Quellen werden unkommentiert ins Blatt gestellt…

  4. Norbert D.

    Interessant sind die Beobachtungen von Herrn Koop zu den Social media Debatten über die NOZ anlässlich dieses Beitrags in den NOZ Kanälen z.B von facebook.
    https://robertkoop.wordpress.com/2026/07/18/noz-doppelmoral-ueber-kuratierte-360-debatten/

    Die Debatten über NOZ Inhalte werden weiter geführt, aber nach undurchsichtigen Kriterien gefiltert und sichtbar gemacht. In der Printausgabe fällt dagegen der extrem hohe Werbeanteil für das eigene 360 Grad Format und das Sonntags E-Paper auf.
    Nachrichtliche Inhalte im Mantel stehen dahinter zurück. Den Vorwurf einer Vermischung von Nachricht und Meinung kombiniert mit Eigenwerbung muss sich die NOZ gefallen lassen.
    Das Rauspicken einzelner Meinungsbeiträge für eine kritische Analyse hat so ein bisschen
    was von „Der schwarze Kanal“. Das greift zu kurz. Das Gesamtkonzept der NOZ stimmt einfach nicht.

    • Timm Reichl

      Hallo Norbert, danke für den Kommentar.

      Das die NOZ Debatten auch ausserhalb der eigenen Kanäle steuert, wo sie nur kann, ist keine neue Erscheinung. Gut und wichtig, dass dies auf Robert Koops Blog benannt und belegt wird.
      Um das eigene Bild vermeintlicher Transparenz und die Fahne der Meinungsfreiheit hochzuhalten, sind die eigenen ständigen Verweise auf die augenscheinlich offenen NOZFormate wichtig und Teil des Spiels. Bewiesen ist, dass das Gegenteil der Fall ist.

      Die NOZ lebt vom Anzeigengeschäft, diesem wird imho die Journaille unterworfen, denn ohne Umsatz keine Zeitung. Also muss eine Umfeld geschaffen werden, mit dem sich Anzeigenkunden so halbwegs zufrieden stellen lassen, indem genügend Aufmerksamkeit eben auf die Werbebotschaften gerichtet werden kann. Zumindest im Bereich Online liesse sich das messen, wenn auf Anzeigen geklickt wird. Wer will schon Geld für Werbung ausgeben, die keinen Income bringt? Auch das Aufkaufen weiterer Verlage spielt imho hier rein. Mehr Medien bedeuten höhere Gesamtauflage und vermeintlich mehr Reichweite, die man an zahlungswillige Anzeigenkunden verkaufen kann.

      Der Vergleich mit „Der schwarze Kanal“ trifft einen besonderen Punkt. Einzelne Meinungsbeiträge herauszugreifen und durchzudeklinieren, kann tatsächlich den Eindruck erwecken, es ginge um Kampagne statt um Analyse. Ich sehe das aber anders begründet, ich dokumentiere über die Zeit ein Muster, keine Einzelfälle, und genau darin liegt für mich der Unterschied zur reinen Fundstellenjagd. Ob das beim einzelnen Beitrag immer gelingt, darf man natürlich hinterfragen 😉

  5. Norbert D.

    In der Samstagsausgabe finde ich den ganz oben angepinnten Leitartikel von Herrn Ewert
    viel smypthomatischer für das ganze Elend bei der NOZ:

    1. Vorrang von Meinung gegenüber Information.
    2. Den Kommentar zur WM schreibt kein Fachredakteur für Sport, sondern der Chef für Politik und Gesellschaft.
    3. Mit der Überschrift und der Einleitung wird die WM zum Muster für den Niedergang
    Deutschlands erklärt.

    Ewert lässt sich damit in die Gruppe derjenigen einsortieren, die der Herausgeber der NW
    neulich als die gefährlichste unter den Kritikern in der eigenen Zunft des Journalismus einstufte :
    „Das sind jene,die ohne weitere Unterscheidung den generellen Niedergang Deutschlands behaupten. Ein Höllen-Mix mit haarsträubenden Einzelbeispielen aus Fußball, Bahnverkehr, Migration oder Heizungstechnik soll uns vermitteln, dass nur noch radikale Maßnahmen
    gegen den bevorstehenden Absturz des Landes helfen.“

    • Timm Reichl

      Danke für den Hinweis.
      Wenn Burkhard Ewert Fußball und Wirtschaftslage Deutschlands verknüpft, dann nicht aus analytischer Notwendigkeit, sondern aus rhetorischer Bequemlichkeit. Es ist einfacher, mit plakativen Bildern zu operieren, als die tatsächlichen Ursachen für strukturelle Veränderungen zu benennen. Dass die NOZ selbst diese Methode nutzt, zeigt, dass hier nicht informiert wird, sondern Stimmung gemacht werden soll.

  6. Norbert D.

    Zum Thema „Keine Angst“
    Der Kommentar der Taz spießt die „fragwürdige Antifa-Romantik“ auf:
    https://taz.de/Debatte-um-Liedtext/!6197164/
    „Der Song „Keine Angst“ von Danger Dan und Igor Levit ist ein Aufruf zur Selbstjustiz. Es ist verständlich, dass das ZDF dem keine Bühne bieten wollte. “

    Er stuft das „Doxing für den guten Zweck“ als höchstproblematisch ein:

    „Mit ihren Doxing-Ideen setzen Levit und Danger Dan vielmehr ein gefährliches Exempel. Was, wenn örtliche Rechtsextremisten dazu übergehen, ihre politischen Gegner per Steckbrief in ihrem Viertel oder Dorf öffentlich anzuprangern? Rechtsextreme Medien greifen jetzt schon unliebsame Aktivisten, Beamte und sogar Richter persönlich an. Wie will man das skandalisieren, wenn man es selbst macht?

    An dieser Stelle zeigt sich ein bemerkenswerter Widerspruch: Auf der einen Seite misstrauen Levit und Danger Dan dem Staat und der Polizei, wirklich gegen rechte Strukturen vorzugehen. Auf der anderen Seite glauben sie aus unerfindlichen Gründen, die öffentliche Meinung hinter sich zu haben, wenn sie gegen jene vorgehen, die sie als „Nazischweine“ identifiziert haben. Das ist naiv, schließlich hat die AfD in manchen Regionen längst eine Mehrheit hinter sich.“

    • Sabine Driehaus

      Mit Verlaub, aber in welchen Regionen hat die AfD eine Mehrheit (= über 50 Prozent) hinter sich?
      Und mit welchen Mitteln ist es denn legitim, sich (erfolgreich!) gegen Faschismus zu wehren? Reden funktioniert nicht, denn Argumente stoßen auf taube Ohren, deren Politik zu übernehmen auch nicht (wie man bei CDU /CSU sieht). Einen Prüfantrag stellen die Politiker:innen, die das könnten, auch nicht – trotz mehreren in Teilen gesichert rechtsextremen Einstufungen des Verfassungsschutzes. Bedrohung von Rechts gegen Einzelpersonen wird kaum polizeilich aufgeklärt.
      Offensichtlich geht ja selbst das Demonstrieren (nach Versuchen, „zu reden“) vor Gaststätten, die der AfD wiederholt Räume geboten haben, manchen Menschen zu weit. Oder das Demonstrieren vor Burschenschaften. Oder das Stören von Wahlständen. Das Vernichten von Werbematerial. So geschehen in Osnabrück. Oder das Stören vom Sommerinterview durch Gesänge von außerhalb(!) des Veranstaltungsraumes, das Einsammeln und Vernichten von Werbematerial, das Anschreiben von AfD-Mitgliedern und so sammeln von verfassungsfeindlichen Inhalten (Zentrum für politische Schönheit). Ich finde diese Aktionen höchst kreativ, zeigen sie doch die Dummheit der AfDler:innen auf und machen sie lächerlich. Aber selbst so etwas wird mindestens als „rechtlich grau“, „undemokratisch“ oder unanständig und inakzeptabel kritisiert. Der Bus des ZPS („Adenauer SRP“), randvoll mit Informationsmaterial gegen Faschismus, wird ständig aus fadenscheinigen Gründen von der Polizei abgeschleppt und stillgelegt.
      Ihre Meinung sei Ihnen unbenommen – der Songtext ist sicher diskussionswürdig – aber dann sollte man es auch differenziert(!) tun – und vor allem mit Gegenvorschlägen aufwarten.
      Ich lese immer nur Kritik am Vorgehen „der Linken“, obwohl -. wie schon gesagt, die rechte Seite nicht mit rechtsstaatlichen und demokratischen Mitteln arbeitet, diese aber im Umgang mit ihnen für sich reklamiert.
      Ist Faschismus Ihrer Meinung nach von der Demokratie „auszuhalten“? Oder was tun Sie dagegen?
      Danger Dans Songtext basiert auf einem Ohnmachtsgefühl, das viele haben, weil immer mehr Leute auf die Hetze und Desinformation der AfD aufspringen.
      Und die Union bereitet ihr mit den derzeitigen Reformen den ideellen Boden – sie greift die schwächsten der Gesellschaft an, framt sie als „Belastung“ für die Gesellschaft / Wirtschaft und nimmt ihr die Unterstützung – nicht nur finanzieller Art. Denkt man das weiter, kommt man unweigerlich zum „unwerten Leben“.
      Siehe auch die „Spiegel“-Kolumne von Margarete Stokowsky:
      https://www.spiegel.de/kultur/attestpflicht-ab-erstem-krankheitstag-sie-muessen-jetzt-ganz-stark-sein-und-gesund-essay-von-margarete-stokowski-a-7ad07863-3120-44b0-9f21-ab1628a7eb2f
      „- Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag? Dahinter steckt eine menschenverachtende Botschaft.“

  7. Timm Reichl

    „Es wird gefährlich für eine Gesellschaft, wenn sich eine (…) prä-autoritäre Wurstigkeit einstellt, was wichtige Grundfragen betrifft, die sehr genau & wenig wurstig geregelt sind – etwa die Kunstfreiheit.“ @georgdiez.bsky.social über einen wurstigen Intendanten. https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-danger-dan-igor-levit-ausladung-zdf-sendung-keine-angst-kunstfreiheit-100.html

    • Sabine Driehaus

      Danke für den Link!

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